Warum ist der Einsatz der Umkehrosmose sinnvoll?

Veröffentlicht von Urs Brülhart 28.03.2017 0 Kommentare Umkehrosmose Wasserfilter,

Wasser, ein Lebenselexir

Warum sollte ich mein Leitungswasser filtern und kann es remineralisiert werden?

Die Wasserwerke untersuchen regelmässig die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte. Die Trinkwasserverordnung schreibt eine Überprüfung von möglichen Schadstoffen und mikrobiellen Belastungen vor und die Wasserwerke unternehmen alles machbare diese einzuhalten.Trotzdem kommen Grenzwertüberschreitungen vor. Gründe hierfür können anhaltende Hitze und/oder externe Verunreinigungsquellen sein. Auch ist zu beachten, dass die Grenzwerte pauschal festgelegt wurden. Diese gelten für alle Menschen, unabhängig von ihrem Alter, ihren Lebensgewohnheiten und ihrem Gesundheitszustand.

Die Trinkwasserfilerung mit der Umkehrosmose reinigt das Wasser und die leichte Remineralisierung sorgt für ein bekömmliches, wohlschmeckendes Trinkwasser. Damit ist auch das Vorsorge-Prinzip erfüllt, weil es nunmal zu den genannten Grenzwertüberschreitungen kommen kann, die dann die Empfehlung des Abkochens des Leitungswassers zur Folge haben bis hin zum vollständigen Verzicht.

Warum ist die Reinheit des Wassers von Bedeutung für unser Wohlbefinden?

Der Mensch besteht zu ca. 70% aus Wasser. Das Blut besteht zu etwa 90%, die Muskulatur zu 80%, die Leber zu 70% und die Knochen und das Fettgewebe sogar zu 25% aus Wasser. Somit ist Wasser der grösste Stoff, den unser Körper beinhaltet. Wasser durchdringt jede Körperzelle, sämtliche Stoffwechselprozesse sind mit dem Wasser verbunden. Ein leichtes, reines Wasser kann diese Aufgaben in unserem Körper besser übernehmen ohne belastende Wirkungen durch Verunreinigungen.

Wie arbeitet die Umkehrosmose?

Bei der Umkehrosmose wird Leitungswasser gegen eine synthetische, halbdurchlässige Membrane gepresst, die für Wassermoleküle durchlässig ist, für Unreinheiten des Leitungswassers jedoch nicht. Auf der anderen Seite der Membran sammelt sich daher nur sauberes Wasser. Die Verunreinigungen werden weggespült und in den Abfluss geleitet. Um das Leitungswasser durch die Membran zu drücken reicht ein Wasserleitungsdruck von 3 bar bereits aus. Osmose ist die natürlich vorkommende Form durch Sogkräfte, Umkehrosmose dahingegen durch Druckkräfte.

Welche Stoffe entfernt die Umkehrosmose?

Die Umkehrosmose ist das einzige Verfahren, um ein nahezu reines Wasser zu erhalten. Die Umkehrosmose entfernt alle Schadstoffe wie z.B. Uran, Nitrat, Nitrit, Fungizide, Herbizide, Medikamentenrückstände, Hormone, Asbest, Keime, Bakterien, Mikroplastik etc. aus dem Wasser.

Was geschieht mit all den Schadstoffen, die durch die Membrane von dem Wasser getrennt werden?

Die gröberen Stoffe werden automatisch von der Membranoberfläche gewaschen und in den Abfluss geleitet. Hier liegt das Geheimnis einer hohen Wirksamkeit und Lebensdauer der Umkehrosmosesysteme, welche immer im Verbund mit Sediment- und Aktivkohlefiltern arbeiten. Die Membrane arbeitet nicht wie ein gewöhnlicher Aktivkohlefilter, der die nur Unreinheiten nur auffängt, in denen dann Bakterien wachsen können, sondern besitzt einen Selbstreinigungsmechanismus durch das Wegspülen des Abwassers, welchr die abgesonderten grobstofflichen Verunreinigungen automatisch fortlaufend entfernt.

Hier eine vereinfachte Darstellung zu der Funktionsweise: Leitungswasser, das über die Membrane geleitet wird, wird in zwei Ströme geteilt. Ein Strom durchdringt die Membrane und lässt dabei die Unreinheiten zurück. Der zweite Strom spült diese Unreinheiten von der Membranoberfläche und transportiert diese direkt in den Abfluss. Damit wird verhindert, dass sich Schadstoffe auf der Membrane ablagern. Dadurch bleibt sie sauber, was wiederum eine lange Lebensdauer der Membrane gewährleistet. Herkömmliche Filter, die die Unreinheiten auffangen und speichern verlieren mit jedem Glas Wasser, das durch sie geleitet wird an Wirksamkeit. Das zweite Glas ist also nicht so sauber wie das erste etc. Filter, deren Aufnahmekapazität erschöpft sind, haben die unangenehme Eigenschaft zu kippen. Das heisst, sie geben die gespeicherten Schadstoffe in einer sehr hohen Konzentration an das gefilterte Wasser zurück.

Werden durch die Umkehrosmose auch die Mineralien entfernt? 

Mineralstoffe sind im Wasser in Form von mineralischen Salzen enthalten. Der menschliche Körper nimmt Mineralien in dieser Form jedoch erst auf, wenn er seinen Bedarf nicht aus Nahrungsmitteln decken kann. Diese Mineralien in Nahrungsmitteln treten nicht als mineralische Salze auf, sondern in Verbindung mit Proteinen und natürlichem Zucker. Wir empfehlen das reine Wasser mit unserer Mineral+ oder Alkaline+ zu remineralisieren. Dies schiebt den pH-Wert von leicht sauer nach neutral bis leicht basisch und verbessert für die meisten auch den Geschmack des Osmosewassers.

Sind es nicht die Mineralien, die dem Wasser einen guten Geschmack geben?

Über Geschmack lässt sich immer trefflich streiten. Unsere Erfahrung ist, dass eine leichte Mineralisierung am besten schmeckt und viele unserer Kunden bestätigen dies durch ihre Feedbacks. Wie im oberen Absatz bereits erwähnt, empfehlen wir eine Remineralisierung mit den entsprechenden Nachfiltern. Somit lassen sich verschiedene Ansprüche einfach erfüllen. Und: Prost.

Ist osmotisch gereinigtes Wasser schädlich für den Menschen?

Reines, leichtes Wasser ist für Mensch und Tier gesund. In vielen Gegenden auf der Welt trinken die Menschen von Natur aus sehr leichtes Wasser. Das Wasser, welches wir trinken, dient dem Körper bei der Nährstoffaufnahme als Transportmittel zu den Zellen hin und es soll Abfallprodukte, die unser Körper produziert, ausschwemmen. Ist das Wasser schon durch Stoffe beladen, kann es nur wenige andere Stoffe aufnehmen, um den Austausch in unserem Körper zu erfüllen. Die Mineralien, die unser Körper benötigt, nimmt er zu grossen Teilen über die Nahrung auf. Nur mineralarmes Wasser ist in der Lage, unseren Körper von überschüssigen und abgelagerten Stoffen zu befreien und erfüllt dadurch eine reinigende Wirkung für den Körper.

Wie schmeckt Umkehrosmose-Wasser?

Umkehrosmose-Wasser schmeckt rein wie Quellwasser und ist sehr bekömmlich. Das gründliche, schonende und völlig chemiefreie Filterverfahren der Umkehrosmose verleiht dem Wasser eine unvergleichbare Reinheit und dadurch auch einen unverwechselbaren weichen und samtigen Charakter. Wer einmal in den Genuss von Umkehrosmose-Wasser gekommen ist, möchte dieses nicht mehr missen.

Ist Umkehrosmose-Wasser für die Zubereitung von Babynahrung geeignet?

Umkehrosmose-Wasser ist nahezu frei von Schadstoffen, Nitrat, Natrium und Mineralien und ist dadurch ideal für die Zubereitung von Babynahrung geeignet.

Ein Säugling besitzt einen sehr empfindlichen Organismus, der nicht mit überschüssigen Stoffen oder kritischen Begleitstoffen belastet werden sollte.

Kann der Einbau des Umkehrosmosesystems selbständig durchgeführt werden?

Bereits bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, dass unsere Umkehrosmosesysteme auch ohne handwerkliche Kenntnisse einfach und schnell von jedermann angeschlossen werden können. Der Einbau ist dank der ausführlichen und bebilderten Einbauanleitung schnell und einfach erledigt.

Warum entsteht bei der Osmose auch Abwasser?

Die Umkehrosmose-Membrane muss von den abgewiesenen Schadstoffen befreit werden. Damit die Schadstoffe nicht im Filter gespeichert werden, werden diese direkt in den Abfluss gespült. Schliesslich möchten Sie keinen Speicher für Bakterien sondern ein Umkehrosmosesystem für ein reinstes Wasser. Je nach Modell liegt das Verhältnis Osmosewasser zu Abwasser bei 1 zu 1 bis 1 zu 4.